Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.
Arthur Schnitzler
Arthur Schnitzler
Trends und Perspektiven in der Gastronomie
a) Regionale Küche und Produkte erleben ein Comeback
Lokale, kulinarische Spezialitäten werden immer beliebter und so gilt die
heimische Küche mit Zutaten regionaler Herkunft als ein Garant
für Frische und Qualität. Als Gast herrscht das Bedürfnis, die Herkunft und
Qualität des Essens nachvollziehen zu können.
b) Essen als soziales und kommunikatives Ritual
Essen und Trinken ist wiederentdeckt als gemeinschaftliches und
sinnstiftendes Erlebnis.
c) New-Fusion-Gastronomie
Neue Gastronomie-Konzepte sind primär „East-West-Cooking“. Es entsteht
eine zunehmende kosmopolitische Offenheit für fremde Geschmäcker
vorrangig begründet durch die Globalisierung und neuen,
dynamischen Impulsen Chinas und Indiens.
d) Ess-Thetik: Das Restaurant als Gesamtkunstwerk
Eine gute Küche ist nicht nur durch das Essen definiert, sondern gleichermaßen durch das Ambiente, das für die Qualität und das Ansehen des Restaurants steht. Ansprechendes Design gehört mittlerweile zum selbstverständlichen Alltagsgut.
Quelle: marketing-und-trend.de 2010
Trends in Gastronomie und Hotellerie
a) Gastronomie
* Heimische Küche hat wieder Konjunktur („back to the roots“)
* Wertschätzung frischer, saisonaler Angebote mit regionaler Herkunft
* Entscheidungskriterien: Qualität, Geschmack und attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
* Ambiente als Wohlfühlort zur Kommunikation, Inspiration und Entspannung
* Interesse an Wellfood wächst stetig („Hunger nach Gesundheit“)
* Neudefinitionen von Fastfood entsprechen dem Wunsch nach leichten, vitaminreichen und schnellen Snacks, angeboten im modernen und stillvollen Ambiente
* Zukunftskonzepte: frisch, schnell, schön
* „ Take-away“ bleibt der stärkste Trend im Außer-Haus-Markt aufgrund gestiegener Mobilität, zunehmender Flexibilität und wechselnder Arbeitswelten
b) Hotellerie
* Hotelangebot in Deutschland steigt stetig, bei dem Hotelketten und Nischenanbieter die Gewinner der Entwicklung sind
* Markenhotellerie hat mittlerweile einen Marktanteil von 34,9%
* Investoren setzen weiter auf das Fünfsternesegment: Luxus liegt im Trend
* Architektur und Design als Faktoren der Marktpositionierung und Ausstrahlung
* Etablierung von Boutique- oder Themenhotels mit einer eher begrenzten Zimmerkapazität, dafür mit einem klaren Konzept und einer genauen Zielgruppenansprache
* Wichtig ist eine klare Profilierung und Spezialisierung der Hotellerie
Quelle: DeHoGa Branchenbericht 2010
Tourismus und Gastronomie in Hamburg
* Die Vielfalt und Qualität der Hamburger Hotellerie und Gastronomie gehört zu den Stärken Hamburgs
* Es herrscht eine hohe Attraktivität im internationalen Maßstab, denn Hamburg als das „Tor zur Welt“ hat viel zu bieten:
> Rund 105 Millionen Tagesgäste hat Hamburg jährlich zu verzeichnen
> 6,4 Millionen Gäste übernachten in schätzungsweise 208 Hotels
> Das Gastronomie-Geschehen begleitet ein vielseitiges Ambiente: gemütliche Kneipen, Bistros mit künstlerischem oder intellektuellem Flair in Museen, Theatern, Musikhallen sowie Restaurant-Schiffe in ansprechender Umgebung
Quelle: Handelskammer Hamburg 2010
Ein Viertel aller Hamburg-Kurzurlaube 2008 waren Kulturreisen. Nach „Städtereisen“ im Allgemeinen sind Kulturreisen für Hamburg die wichtigste Reiseart. Bemerkenswert: Der Stellenwert von Kulturreisen ist in Hamburg mit 25 % doppelt so hoch wie in allen anderen deutschen Städten.
Quelle: FUR Reiseanalyse 2009
Fast 16 Mio. Deutsche können sich Hamburg als Städteziel in den nächsten 3 Jahren vorstellen und fast 8 Mio. sind an einem Kultururlaub interessiert. Insgesamt 3,1 Mio. Menschen interessieren sich gleichzeitig für Hamburg und Kultur.
Quelle: FUR Reiseanalyse 2009
Die Wahrnehmung der Stadt Hamburg als Kulturmetropole steigt deutlich, wenn die Zielgruppe eine Beziehung zu Hamburg aufgebaut hat: Unter den Hamburg-Besuchern attestieren 70 % der Stadt den Status als Kulturmetropole, unter den Kunden der Hamburg Tourismus GmbH sind es sogar 82 %. Und auch für die zukünftige Planung ist diese Wahrnehmung relevant: Bei denjenigen, die Hamburg „ziemlich sicher“ in den nächsten 3 Jahren besuchen wollen, ist die kulturelle Wahrnehmung deutlich ausgeprägter als bei denjenigen, für die Hamburg nicht in Frage kommt.
Quelle: N.I.T. Potenzialanalyse 2009
In der Stadt Hamburg haben kulturwirtschaftliche Leistungen einen besonders hohen Stellenwert. Ca. 20% der p.a. 111 Mio. nach Hamburg kommenden Tagesgäste fragen
Kulturangebote nach. Sie geben durchschnittlich 43,50 Euro aus. Das Kulturangebot löst bei Tagestouristen somit ein Nachfragevolumen von ca. 870 Mio. Euro p.a. aus.
Alle Anbieter von Kulturleistungen in Hamburg zusammen (Musikclubs, Musical, Konzerte, Kinos, Museen und Theater) empfangen ca. 18 Millionen Besucher pro Jahr bzw. ca. 50.000 Besucher pro Tag.
In 2003 zählte die Hamburgische Kulturwirtschaft ca. 8.500 Unternehmen. Diese erwirtschafteten einen Jahresumsatz von rund 4,37 Mrd. Eur.. Rund 10% der Hamburger Unternehmen können zur Kulturwirtschaft gezählt werden. Sie erwirtschafteten etwa 1,7% des Bruttoinlandsprodukt Hamburgs und beschäftigen ca. 2,6 % aller sozialversicherungspflichtigen Angestellten Hamburgs.
Ca. 3,5 Millionen Menschen besuchen jährlich die Theater Hamburgs, davon
über 1,5 Millionen die großen Musicaltheater
knapp 1 Million die Privatbühnen
rund 850.000 die drei Staatstheater
Quelle: Kulturbehörde Hamburg, 2006
Touristische Umsätze nach Branchen
Trends und Perspektiven in der Gastronomie
Quelle: DeHoGa-Branchenbericht Sommer 2009
Über den gesamten Zeitraum hinweg („Entwicklung der Besucherzahlen 2003 – 2007“) können lediglich die Theater ein durchgängiges Wachstum aufzeigen.
Fazit: Das Jahr 2007 hat jedoch gezeigt, dass mit innovativen und interessanten Veranstaltungen und Angeboten sowie der Einführung neuer Attraktionen, gepaart mit einem konsequenten Marketing die Besucherzahlen stimuliert werden können. Auch zukünftig muss dieser Weg beschritten werden, um den Markterfolg der tourismusrelevanten Freizeit- und Kultureinrichtungen der Hansestadt zu sichern.
Quelle: Touristische Wetterstationen Jahresbericht 2007 Hamburg Tourismus GmbH
Übereinstimmend berichten Hoteliers und Gastronomen von einer weiterhin hohen Preissensibilität der Gäste. Die Ansprüche der Verbraucher polarisieren sich. Es gibt wenig Chancen für ein profilloses Mittelfeld. Um auf dem Markt zu bestehen, müssen sich Betriebe von der breiten Masse abheben – mit originellen Konzepten, individuellem, herzlichem Service oder außergewöhnlichem Design. Der Kontakt mit dem Gast als Dreh- und Angelpunkt und top Service ist wichtiger denn je.
Quelle: DEHOGA Branchenbericht Sommer 2008
a) Regionale Küche und Produkte erleben ein Comeback
Lokale, kulinarische Spezialitäten werden immer beliebter und so gilt die
heimische Küche mit Zutaten regionaler Herkunft als ein Garant
für Frische und Qualität. Als Gast herrscht das Bedürfnis, die Herkunft und
Qualität des Essens nachvollziehen zu können.
b) Essen als soziales und kommunikatives Ritual
Essen und Trinken ist wiederentdeckt als gemeinschaftliches und
sinnstiftendes Erlebnis.
c) New-Fusion-Gastronomie
Neue Gastronomie-Konzepte sind primär „East-West-Cooking“. Es entsteht
eine zunehmende kosmopolitische Offenheit für fremde Geschmäcker
vorrangig begründet durch die Globalisierung und neuen,
dynamischen Impulsen Chinas und Indiens.
d) Ess-Thetik: Das Restaurant als Gesamtkunstwerk
Eine gute Küche ist nicht nur durch das Essen definiert, sondern gleichermaßen durch das Ambiente, das für die Qualität und das Ansehen des Restaurants steht. Ansprechendes Design gehört mittlerweile zum selbstverständlichen Alltagsgut.
Quelle: marketing-und-trend.de 2010
Trends in Gastronomie und Hotellerie
a) Gastronomie
* Heimische Küche hat wieder Konjunktur („back to the roots“)
* Wertschätzung frischer, saisonaler Angebote mit regionaler Herkunft
* Entscheidungskriterien: Qualität, Geschmack und attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
* Ambiente als Wohlfühlort zur Kommunikation, Inspiration und Entspannung
* Interesse an Wellfood wächst stetig („Hunger nach Gesundheit“)
* Neudefinitionen von Fastfood entsprechen dem Wunsch nach leichten, vitaminreichen und schnellen Snacks, angeboten im modernen und stillvollen Ambiente
* Zukunftskonzepte: frisch, schnell, schön
* „ Take-away“ bleibt der stärkste Trend im Außer-Haus-Markt aufgrund gestiegener Mobilität, zunehmender Flexibilität und wechselnder Arbeitswelten
b) Hotellerie
* Hotelangebot in Deutschland steigt stetig, bei dem Hotelketten und Nischenanbieter die Gewinner der Entwicklung sind
* Markenhotellerie hat mittlerweile einen Marktanteil von 34,9%
* Investoren setzen weiter auf das Fünfsternesegment: Luxus liegt im Trend
* Architektur und Design als Faktoren der Marktpositionierung und Ausstrahlung
* Etablierung von Boutique- oder Themenhotels mit einer eher begrenzten Zimmerkapazität, dafür mit einem klaren Konzept und einer genauen Zielgruppenansprache
* Wichtig ist eine klare Profilierung und Spezialisierung der Hotellerie
Quelle: DeHoGa Branchenbericht 2010
Tourismus und Gastronomie in Hamburg
* Die Vielfalt und Qualität der Hamburger Hotellerie und Gastronomie gehört zu den Stärken Hamburgs
* Es herrscht eine hohe Attraktivität im internationalen Maßstab, denn Hamburg als das „Tor zur Welt“ hat viel zu bieten:
> Rund 105 Millionen Tagesgäste hat Hamburg jährlich zu verzeichnen
> 6,4 Millionen Gäste übernachten in schätzungsweise 208 Hotels
> Das Gastronomie-Geschehen begleitet ein vielseitiges Ambiente: gemütliche Kneipen, Bistros mit künstlerischem oder intellektuellem Flair in Museen, Theatern, Musikhallen sowie Restaurant-Schiffe in ansprechender Umgebung
Quelle: Handelskammer Hamburg 2010
Ein Viertel aller Hamburg-Kurzurlaube 2008 waren Kulturreisen. Nach „Städtereisen“ im Allgemeinen sind Kulturreisen für Hamburg die wichtigste Reiseart. Bemerkenswert: Der Stellenwert von Kulturreisen ist in Hamburg mit 25 % doppelt so hoch wie in allen anderen deutschen Städten.
Quelle: FUR Reiseanalyse 2009
Fast 16 Mio. Deutsche können sich Hamburg als Städteziel in den nächsten 3 Jahren vorstellen und fast 8 Mio. sind an einem Kultururlaub interessiert. Insgesamt 3,1 Mio. Menschen interessieren sich gleichzeitig für Hamburg und Kultur.
Quelle: FUR Reiseanalyse 2009
Die Wahrnehmung der Stadt Hamburg als Kulturmetropole steigt deutlich, wenn die Zielgruppe eine Beziehung zu Hamburg aufgebaut hat: Unter den Hamburg-Besuchern attestieren 70 % der Stadt den Status als Kulturmetropole, unter den Kunden der Hamburg Tourismus GmbH sind es sogar 82 %. Und auch für die zukünftige Planung ist diese Wahrnehmung relevant: Bei denjenigen, die Hamburg „ziemlich sicher“ in den nächsten 3 Jahren besuchen wollen, ist die kulturelle Wahrnehmung deutlich ausgeprägter als bei denjenigen, für die Hamburg nicht in Frage kommt.
Quelle: N.I.T. Potenzialanalyse 2009
In der Stadt Hamburg haben kulturwirtschaftliche Leistungen einen besonders hohen Stellenwert. Ca. 20% der p.a. 111 Mio. nach Hamburg kommenden Tagesgäste fragen
Kulturangebote nach. Sie geben durchschnittlich 43,50 Euro aus. Das Kulturangebot löst bei Tagestouristen somit ein Nachfragevolumen von ca. 870 Mio. Euro p.a. aus.
Alle Anbieter von Kulturleistungen in Hamburg zusammen (Musikclubs, Musical, Konzerte, Kinos, Museen und Theater) empfangen ca. 18 Millionen Besucher pro Jahr bzw. ca. 50.000 Besucher pro Tag.
In 2003 zählte die Hamburgische Kulturwirtschaft ca. 8.500 Unternehmen. Diese erwirtschafteten einen Jahresumsatz von rund 4,37 Mrd. Eur.. Rund 10% der Hamburger Unternehmen können zur Kulturwirtschaft gezählt werden. Sie erwirtschafteten etwa 1,7% des Bruttoinlandsprodukt Hamburgs und beschäftigen ca. 2,6 % aller sozialversicherungspflichtigen Angestellten Hamburgs.
Ca. 3,5 Millionen Menschen besuchen jährlich die Theater Hamburgs, davon
über 1,5 Millionen die großen Musicaltheater
knapp 1 Million die Privatbühnen
rund 850.000 die drei Staatstheater
Quelle: Kulturbehörde Hamburg, 2006
Touristische Umsätze nach Branchen
- Einzelhandel: 2,81 Mrd. Euro
- Gastronomie: 1,75 Mrd. Euro
- Dienstleistungen: 1,1 Mrd. Euro
- Beherbergung: 0,62 Mrd. Euro
Trends und Perspektiven in der Gastronomie
- regionale Herkunft, Frische, Qualität
- Gesunde, bewusste Ernährung (Bio, Wellfood, Slowfood)
- Gehobenes Fastfood/Fast Casual
- Ethno-Food
- Inszenierung/Erlebnis
- Take-away
Quelle: DeHoGa-Branchenbericht Sommer 2009
Über den gesamten Zeitraum hinweg („Entwicklung der Besucherzahlen 2003 – 2007“) können lediglich die Theater ein durchgängiges Wachstum aufzeigen.
Fazit: Das Jahr 2007 hat jedoch gezeigt, dass mit innovativen und interessanten Veranstaltungen und Angeboten sowie der Einführung neuer Attraktionen, gepaart mit einem konsequenten Marketing die Besucherzahlen stimuliert werden können. Auch zukünftig muss dieser Weg beschritten werden, um den Markterfolg der tourismusrelevanten Freizeit- und Kultureinrichtungen der Hansestadt zu sichern.
Quelle: Touristische Wetterstationen Jahresbericht 2007 Hamburg Tourismus GmbH
Übereinstimmend berichten Hoteliers und Gastronomen von einer weiterhin hohen Preissensibilität der Gäste. Die Ansprüche der Verbraucher polarisieren sich. Es gibt wenig Chancen für ein profilloses Mittelfeld. Um auf dem Markt zu bestehen, müssen sich Betriebe von der breiten Masse abheben – mit originellen Konzepten, individuellem, herzlichem Service oder außergewöhnlichem Design. Der Kontakt mit dem Gast als Dreh- und Angelpunkt und top Service ist wichtiger denn je.
Quelle: DEHOGA Branchenbericht Sommer 2008





